
Knie
Schmerzen, Schwellung, Rötung, Überwärmung, Einklemmungserscheinungen, Schnappen, eine verminderte Gehstrecke oder eine eingeschränkte Beweglichkeit im Gelenk sind häufig beklagte Beschwerden und können verschiedenste Ursache haben.
Die Diagnose wird gestellt durch die gezielte Befragung der Patienten, eine körperlichen Untersuchung, ergänzt durch weitere Untersuchungen, wie zum Beispiel Röntgenuntersuchungen, Labor, Computertomografie oder eine Kernspintomografie.
Die Basistherapie der meisten Erkrankungen des Kniegelenkes ist die konservative Therapie, dass heisst eine Behandlung ohne Operation. Diese besteht aus unterschiedlichen Therapieformen, vielfach gehört, je nach Krankheitsursache, Physiotherapie, Gangschule, Kräftigung der Muskulatur, Massage, physikalische Anwendungen (Elektrotherapie, Ultraschallbehandlungen), eine Ernährungsumstellung oder eine Schuhzurichtung dazu, ergänzt durch eine medikamentöse Therapie.
Sollte diese konservative Therapie nicht den gewünschten Erfolg bringen oder deutliche Nebenwirkungen zeigen, ist eine operative Therapie häufig der nächste Schritt.
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Arthroskopische Operationen
Die Arthroskopie, eine minimalinvasive Operation, wird häufig auch als "Schlüssellochmethode" beschrieben. Die Gründe, eine Arthroskopie durchzuführen, hat einen Grund: dem Patienten zu helfen, aber viele Ursachen. Im Kniegelenk sind viele verschiedene Operationsmethoden möglich, die wir auf den nachfolgenden Seiten vorstellen.![]() |
Knorpeltransplantationen
Umschrieben Knorpelschäden können unbehandelt zu gravierenden Folgeschäden führen. Deshalb wird in den Fällen von umschriebenen Knorpelschäden eine zeitnahe, situationsangepasste Sanierung empfohlen. Ziel der unterschiedlichen Operationsverfahren ist es, eine biologisches Verfahren zu wählen, welches längerfriste eine gute Last- und Druckverteilung im Körper gewährt.
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Korrekturoperationen
Korrekturoperationen sind eine Möglichkeit, einer beginnenden Arthrose mit einer Fehlstellung der Achse zu begegnen. Umstellungsosteotomien (Knochenkorrekturen) sind auch eine Möglichkeit, "biologisch" zu operieren. Dieser Eingriff wird auch von einigen Kollegen als "biologische Prothese" bezeichnet. Ist ein Teil des Kniegelenkes mäßiggradig betroffen und liegt gleichzeitig eine Achsfehlstellung (meistens "O-Bein" vor), kann man eine Knochenumstellung zur Begradigung des Achse und zur Entlastung des betroffenen Kniegelenkanteils durchführen.
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Knieendoprothetik
Der Ersatz des Kniegelenkes ist eine der erfolgreichsten orthopädischen Operationen. Mit diesem Eingriff kann den meisten Menschen, die unter bestimmten Erkrankungen des Kniegelenkes mit dauerhaften Schmerzen, Bewegungseinschränkungen oder einer zusätzlich vorliegenden Bandinstabilität leiden, regelmäßig mit sehr gutem Erfolg helfen. Durch die Implantation einer Endoprothese können zuverlässig die Schmerzen genommen werden. Zusätzlich kommt es, je nach Ausgangsbefund, zu einer Zunahme der Beweglichkeit, zu einer Korrektur der Beinachse (Korrektur des vorbestehenden O-Beines oder X-Beines) und zu einer Stabilisierung des Kniegelenkes.
Je nach Befund kommen unterschiedliche Operationsverfahren zum Einsatz. Im Grundsatz behandeln wir nur das betroffene Gelenk, so dass nur ein Teil der Patienten einen Oberflächenersatz benötigt. Liegt zum Beispiel nur eine ausgeprägte Arthrose des inneren Anteils des Kniegelenkes vor, so wird auch nur dieser Anteil ersetzt. Das ist patientengerechte und minimalinvasive Knieendoprothetik.
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