
Knieendoprothetik
Der Ersatz des Kniegelenkes ist eine der erfolgreichsten orthopädischen Operationen. Mit diesem Eingriff kann den meisten Menschen, die unter bestimmten Erkrankungen des Kniegelenkes mit dauerhaften Schmerzen, Bewegungseinschränkungen oder einer zusätzlich vorliegenden Bandinstabilität leiden, regelmäßig mit sehr gutem Erfolg helfen. Durch die Implantation einer Endoprothese können zuverlässig die Schmerzen genommen werden. Zusätzlich kommt es, je nach Ausgangsbefund, zu einer Zunahme der Beweglichkeit, zu einer Korrektur der Beinachse (Korrektur des vorbestehenden O-Beines oder X-Beines) und zu einer Stabilisierung des Kniegelenkes.Je nach Befund kommen unterschiedliche Operationsverfahren zum Einsatz.
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Individuelle Knieendoprothetik
Durch eine deutliche Verbesserung bewährter Verfahren bieten wir aktuell als eine von 3 Kliniken in Deutschland und einzige Klinik in Berlin / Brandenburg unseren Patienten diese individualisierte Kniegelenksendoprothetik an. Dieses neue Verfahren in der Kniegelenksendoprothetik bietet höchste Genauigkeit und Präzision. Bei dieser Methode handelt es sich um eine individuell an die anatomischen Gegebenheiten des Patienten angepasstes Instrumentarium für den Kniegelenkersatz. Vor der Operation wird mit Hilfe eines CT Scans ein 3D-Modell des zu versorgenden Kniegelenks erstellt. An diesem 3D-Modell wird dann die zu implantierende Endoprothese geplant und anhand der anatomischen Landmarken und Achsen genau bestimmt. So können schon vor der Operation alle wichtigen Daten (Größe der Prothese, Rotation, Achsausrichtung, Positionierung der Implantate) bestimmt werden.
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Teilersatz
Ist das Kniegelenk isoliert auf einer Seite geschädigt (häufig bei den Kniegelenksarthrosen mit "O-Bein"), kann man, je nach Alter, Beweglichkeit und Begleiterkrankungen einen teilweisen Ersatz des Kniegelenkes vornehmen. Diese wird oft auch als "Schlitten" oder "Hemischlitten" bezeichnet. Hier darf die Fehlstellung aber nicht zu ausgeprägt sein, denn bei dieser Art der Prothese kann man die Beinachsenfehlstellung nicht ausgleichen. Zusätzlich können wir auch das Gelenk zwischen Kniescheibe und Oberschenkel bei einem starken Verschleiss isoliert ersetzen.|
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Oberflächenersatz
Ist mehr als ein Teil des Kniegelenkes deutlich geschädigigt, müssen alle betroffenen Flächen ersetzt werden. Eine Ausnahme besteht nur bei der Patellarückfläche, hierzu gibt es weltweit keine eindeutige Aussage, ob ein Ersatz der Patella besser ist. Alle anderen Gelenkflächen werden überkront, hier wird nur minimal Knochen entfernt. Zwischen die Flächen kommt dann ein "künstlicher Meniskus" aus einem ultrafesten Kunststoff.
Gekoppelte Knieprothese
Je nach Achsfehlstellung des Beines, Bandbeschaffenheit, Knochenqualität, Begleiterkrankungen (z.B. Nervenschäden) oder deutlichen Bewegungseinschränkungen muss die neue Prothese neben der Verminderung der Schmerzen und Erhöhung der Beweglichkeit auch das Kniegelenk stabilisieren. In solchen Fällen kommen sogenannte gekoppelte Prothesen zum Einsatz, hier ist der künstliche Meniskus anders geformt und Teile der Prothese sind in unterschiedlichem Ausmaß miteinander verbunden.
Spezialendoprothetik - Prothesen für Allergiepatienten
Das Thema Allergie ist auch bei uns in der Sprechstunde ein zunehmendes Gesprächsthema. Wir beschäftigen uns dann zusammen mit dem Patienten vor allem mit einer möglichen Allergie auf Metalle (vor allem Nickel und Chrom, manchmal Kobalt), auf Antibiotika, die im Zement enthalten sein können und mit der Allergie auf bestimmte Bestandteile des Knochenzementes. Bei der Erstimplantation von Prothesen werden die Patienten aktiv befragt, bei einer bekannten Allergie gegen Metalle wird mit dem Patienten besprochen, welches Prothesenmodell benutzt werden soll. Hier gilt es, die Vor- und die Nachteile von verschiedenen Prothesem abzuwägen.
Betreuung der Patienten
Zunächst werden Sie in unserer Sprechstunde eingehend untersucht. Ihre Lebenseinschränkung, die Einschränkung der Aktivitäten des täglichen Lebens und ihre Erwartungen an die Operation werden erfasst. Alle Vorbefunde, die Sie vom Hausarzt oder vom einweisenden Facharzt mitbringen, werden mit Ihnen ausgewertet. Wir schauen uns mit Ihnen zusammen Ihr Röntgenbild an und erklären Ihnen dann die Operation.
Dazu gehört, dass wir mit Ihnen zusammen die entsprechende Prothese und die Art der Verankerung mit Ihnen besprechen. Wir werden dann erklären, wie es unmittelbar nach der Operation und im Verlauf des Aufenthaltes im Krankenhaus weitergeht. Angehörige werden von uns am Operationstag informiert. Mit Ihnen wird dann die Rehabilitation besprochen und geklärt, ob eine stationäre oder ambulante "Kur" in Frage kommt. Alle Fragen zur "Haltbarkeit" der Prothese, zur Integration in in tägliches oder beruftliches Leben und Rückkehr zu sportlichen Aktivitäten werden wir mit Ihnen klären.
Abgerundet wird dieser Erstkontakt durch einen individuellen Behandlungsplan, den Sie beim Abschluss des Gespräches ausgehändigt bekommen.
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Patienteninformation |
Eine sehr ausführliche Patienteninformationsbroschüre zum Kniegelenksersatz / künstliches Kniegelenk können Sie sich hier von uns herunterladen. Bitte betrachten Sie dieses als Vorinformation, ein auf Sie ausgerichtetes Informationsgespräch wird selbstverständlich mit Ihnen bei uns geführt und ein individueller Behandlungsplan für Sie von uns erstellt.

Königstraße 63, 14109 Berlin Tel: 




